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Informationen
zum Coburger Convent
Coburger
Convent der akademischen Landsmannschaften und Turnerschaften (CC)
Im Coburger
Convent (CC) sind Verbindungsstudenten der akademischen Landsmannschaften
und Turnerschaften an Deutschen Hochschulen zusammengeschlossen. Dieser
Korporationsverband vereint ca. 1900 aktive, studentische Mitglieder sowie
ca. 11.500 Absolventen, sog. "Alte Herren", und ist mit 100 Verbindungen
einer der größten Korporationsverbände in Deutschland.
Der Verband ist farbentragend und pflichtschlagend (mindestens zwei Pflichtmensuren)
und parteipolitisch und konfessionell ungebunden. Der CC ist an 45 Hochschulorten
vertreten, und zwar an 41 Hochschulorten in der Bundesrepublik Deutschland
und an 4 Hochschulorten in Österreich. Die älteste CC-Verbindung
wurde 1716 gegründet, die jüngste 1994.
Gründungs-
und Tagungsort des Coburger Convents ist Coburg. Dort findet auch der jährliche
Pfingstkongreß statt (Coburger Generalconvent (CGC), AHCC-Tag, CC-Tag).
Neben verbandsinternen Sitzungen und der Diskussion über das Jahresthema
werden in Coburg ein kulturelles sowie ein sportliches Programm angeboten.
Auch Spaß und die Freude am Wiedersehen mit alten Freunden und Bekannten
sind ein Grund, weshalb jedes Jahr ca. 5000 bis 6000 Angehörige
des CC nach Coburg reisen.
"Der
Spaß am Verbindungsleben bis ins hohe Alter ist die Grundlage unserer
Gemeinschaften", erklärt CC-Pressesprecher Ekkehard Eisenlohr,
"aber genauso ist es unsere Aufgabe, unsere jungen Mitglieder fit fürs
Leben zu machen".
Fachliche
Bestleistungen reichten heute nicht mehr aus; soziale Fähigkeiten,
sog. Softskills, seien heute mindestens genauso entscheidend für Erfolg
oder Mißerfolg, so Eisenlohr.
"Wenn
ich als Frau gekonnt hätte, wäre ich einer Verbindung beigetreten.
Sogar einer schlagenden", wurde unlängst die Sprecherin eines
großen deutschen Konzerns in der Wirtschaftswoche zitiert. (Wirtschaftswoche
39/17.9.1998) "Das Zusammenspiel von Spaß
und Erfolg ist der Schlüssel für die Attraktivität unserer
Verbindungen", sagt CC-Pressesprecher Eisenlohr.
Die
Studentenverbindungen im Coburger Convent bieten dem Studenten,
was
er heute vielfach vermißt:
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Orientierungshilfe an der Hochschule,
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Gedankenaustausch mit Studierenden anderer Hochschulfächer,
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Kontakte zu berufstätigen Akademikern,
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gepflegte Geselligkeit,
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Freundschaften mit jung und alt,
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Sport und studentisches Fechten
Der
Coburger Convent fordert von seinen Mitgliedern:
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enge tätige Mitarbeit,
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die Übernahme von Verantwortung,
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die Erfüllung übertragener Aufgaben für die Gemeinschaft,
-
eine engagierte Toleranz gegenüber Andersdenkenden
Der
Coburger Convent
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bekennt Farbe,
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bietet lebenslange Angehörigkeit zur Korporation und schlägt
damit Brücken über die jeweils eigene Generation
hinweg,
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veranstaltet Seminare, Arbeitstagungen, Kongresse, studentische Kneipen,
Vorträge, Exkursionen, Kommerse und vieles mehr,
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wurde 1868 gegründet und steht seitdem in einer lebendigen Tradition
studentischen Gemeinschaftslebens, die nur durch das nationalsozialistische
Verbot und die Folgen des Zweiten Weltkrieges unterbrochen
war,
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wahrt Neutralität in parteipolitischen Fragen, ohne unpolitisch zu
sein,
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ist konfessionell nicht gebunden,
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unterhält durch seine Mitgliedskorporationen über 100 Studentenwohnheime
in privater Trägerschaft,
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versteht das ernste Gespräch mit echter studentischer Fröhlichkeit
zu verbinden.
Mitgliedschaft
des CC/AHCC
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im Convent Deutscher Akademikerverbände (CDA) seit 1950;
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in der Arbeitsgemeinschaft Andernach (AGA) seit 1951;
-
in der Arbeitsgemeinschaft Rassismus und Ausländerhaß des
Bundesinnenministeriums.
Übrigens:
Das Wort »Convent« bedeutet Mitgliederversammlung. In Coburg
findet
jährlich der Pfingstkongreß des Coburger Convents statt.
Noch Fragen?
Hier
geht es zur FAQ-Seite
des Coburger Convents.
Hier
gibt es Informationen zu Studentenverbindungen
in Frankfurt.
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